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Außenanbindung der Hochleistungs-Rechenzentren auf über 120
Gigabit/s erweitert - Bandbreite des 1&1 Europarings vervierfacht -
Kostenvorteile durch Umstieg auf Ethernet-Technologie und neue Peerings
Die 1&1 Internet AG hat ihr Weitverkehrsnetz (WAN, Wide Area
Network) stark ausgebaut. Für die Hochleistungs-Rechenzentren in
Deutschland und den USA stehen jetzt Verbindungen zum Internet von über
120 Gigabit/Sekunde Bandbreite zur Verfügung. Erstmals wurde mit
Equinix in Chicago auch ein großer Austauschknoten außerhalb Europas
direkt angebunden. Insgesamt hat sich die Außenbandbreite des weltweit
größten Webhosters in nur zwölf Monaten verdreifacht. Zugleich wurde
der Europaring von 1&1, der die Karlsruher Rechenzentren des
Providers mit den wichtigsten Internetknoten in Frankfurt, London und
Amsterdam verbindet, auf durchgängig mindestens 10 Gigabit/Sekunde
erweitert.
"Mit dem Ausbau der Internet-Bandbreite können unsere 3,2 Millionen
Webhosting-Kunden in Europa und den USA sicher sein, dass ihre Inhalte
weiterhin schnell und sicher bei Internet-Nutzern in aller Welt
ankommen", sagt Andreas Gauger, Vorstandssprecher der 1&1 Internet
AG. "Vor allem durch Multimedia-Anwendungen wie Video-Streams ist der
Bedarf nach Bandbreite in den letzten Jahren immens gestiegen". So hat
sich die Menge der aus den 1&1 Rechenzentren übertragenen Daten von
3.500 Terabyte (3,5 Mio. Gigabyte) im Januar 2007 auf 6.500 Terabyte
innerhalb eines Jahres fast verdoppelt.
"Der forcierte Ausbau des 1&1-Datennetzes zeigt, dass entgegen den
Annahmen von Internet-Pessimisten die Grenzen des Wachstums längst
nicht erreicht sind", bemerkt Andreas Gauger. Das amerikanische
Forschungsunternehmen Nemertes hatte im November in einer weit
beachteten Studie *) davor gewarnt, dass die gegenwärtige
Internet-Infrastruktur in den nächsten drei bis fünf Jahren
möglicherweise nicht mehr die steigende Nachfrage von privaten und
gewerblichen Internet-Nutzern abdecken könne. 1&1 sieht sich mit
der jüngsten Netzwerk-Erweiterung und weiteren für 2008 geplanten
Maßnahmen für die stetig steigenden Anforderungen hingegen gut
gerüstet.
"In diesem Jahr werden wir vor allem unser Netz in den USA ausbauen",
kündigt Andreas Gauger an. "In Chicago sind wir bei Equinix erstmals
direkt mit einem wichtigen Internet-Knoten außerhalb Europas verbunden.
Bis März werden wir die Außenanbindung unseres Rechenzentrums in Kansas
nochmals mehr als verdoppeln." Auf dem amerikanischen Markt ist 1&1
mit über 600.000 Webhosting-Kundenverträgen der fünftgrößte Anbieter.
Parallel zur Erweiterung des Weitverkehrsnetzes hat 1&1 auch die
zugrunde liegende Technologie gewechselt. Statt SDH (Synchronous
Digital Hierarchy) kommt jetzt die aus dem Firmen- und Heimbereich
bekannte Ethernet-Technologie zum Einsatz. "Ethernet ist leichter
handhabbar, und durch den Wechsel auf leistungsfähige Router des
US-Hersteller Foundry konnten wir sogar noch Geld sparen", freut sich
1&1-Vorstandssprecher Andreas Gauger. Zudem erschließt das
Unternehmen auch durch die große Außenanbindung neue
Kostensparpotentiale, da die Datenströme durch neue Peerings und
Routing-Alternativen optimal verteilt werden können.
*) The Internet Singularity, Delayed: Why Limits in Internet Capacity
Will Stifle Innovation on the Web. Nemertes Research, Fall 2007,
http://www.nemertes.com/ii.
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